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Projektbeschreibung (Projekt 25)

Erstellt von: Hellenbrecht (Infozentrum Projekt 25) , am: 02.08.2006, letzte Änderung: 14.11.2007

Pathophysiologie und Therapieoptimierung chronischer BCR-ABL-negativer myeloproliferativer Erkrankungen

Die myeloproliferativen Erkrankungen sind mit Ausnahme der chronischen myeloischen Leukämie (CML) hinsichtlich ihrer Ursache in der Diagnostik und Abgrenzung der einzelnen Krankheitsbilder untereinander sowie hinsichtlich der für die Patienten optimalen Therapie eine noch wenig erforschte Krankheitsgruppe. Hinsichtlich der Behandlung myeloproliferativer Erkrankungen (außer CML), wird ein Großteil dieser Patienten außerhalb von kontrollierten Protokollen individualisiert behandelt. Hier ist es jedoch zur Standardisierung, Qualitätssicherung und Optimierung der Therapie dringlich erforderlich, einen kooperativen Austausch zwischen den verschiedenen Kliniken und hämatologisch-onkologischen Praxen aufzubauen um eine möglichst flächendeckende Beratungs- und Behandlungsstrategie zu entwickeln.

Durch die Verknüpfung der Kompetenznetzwerkteilnehmer soll eine flächendeckende Information über diese Krankheitsbilder hinsichtlich Diagnostik, Therapie und laufender aktueller Studien durchgeführt werden. Hierbei soll die Einrichtung von zentralen Koordinationsstellen sowohl Beratungen als auch Dokumentationen der Krankheitsverläufe im Rahmen von Therapieprotokollen erfolgen.

Die Ziele in Bezug auf die Forschungsvorhaben lassen sich folgendermaßen beschreiben:

  • Koordinierung und Bündelung der Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der CMPE
  • Aufbau zentraler Referenzstellen für die Diagnostik und Therapie
  • Anlegen von Datenbanken, Genbanken einschließlich Knochenmark- und Serumbanken
  • Zentrale Erfassung und Auswertung retrospektiver aber auch prospektiver klinischer Daten
  • Durch Zusammenlegen der Patientenzahlen Ermöglichung der Identifizierung von Risikogruppen und der risikoadaptierten Therapieoptimierung
  • Flächendeckendes Netzwerk zur Erfassung der Inzidenz und Epidemiologie von CMPE
  • Erfassung von histopathologisch definierten Risikofaktoren, insbesondere der Fibrosierungstendenz und der blastären Transformation
  • Neue Einblicke in die Pathogenese der CMPE durch zytogenetische und molekulargenetische Untersuchungen

 

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