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Projektbeschreibung (Projekt 11)

Erstellt von: Hellenbrecht (Infozentrum Projekt 2) , am: 02.08.2006, letzte Änderung: 14.11.2007

Risiko-stratifizierte Therapiestrategien für AML und MDS, AMLCG 1999

Die Studie befaßt sich mit AML-typischer Therapie von AML und AML-ähnlichen Erkrankungen. Das Design basiert auf den Feststellungen, daß der Therapieerfolg einerseits von Dosiseffekten der Chemotherapie und möglicherweise deren Modulation durch Wachstumsfaktoren abhängt, andererseits von krankheitsbiologischen Risikofaktoren bestimmt wird. Weithin unklar ist jedoch, wie beide Faktoren in ihrem Einfluß auf den Therapieerfolg zusammenwirken, bzw. welche Therapieform bei welcher biologisch definierten Subgruppe am erfolgreichsten ist. Hierzu soll die Studie Antworten finden, indem sie die derzeit wichtigsten Therapieoptionen in sämtlichen Varianten der AML und deren biologisch definierten Subgruppen konsequent randomisiert und risiko-stratifiziert vergleicht und eine Differenzierung der Therapie von vorne herein nach Risikogruppen so weit wie möglich vermeidet.

Studienziele sind:

Die Ermittlung der optimalen Therapie für primäre AML, sekundäre AML und Myelodysplasie. Hierzu werden folgende Therapieoptionen randomisiert und risiko-stratifiziert verglichen: HAM-HAM versus TAD-HAM Doppelinduktion, G-CSF vor und während Chemotherapie versus Chemotherapie allein, autologe Stammzelltransplantation versus Erhaltungstherapie.

Mit weiter entwickelten Methoden der genetischen Charakterisierung (molekulare Zytogenetik, spektrale Karyotypanalyse, Real-Time-PCR) sollen weitere biologische Subgruppen und ihre Prognose im Zusammenhang mit definierten Therapiestrategien identifiziert werden

 

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