
Erstellt von: Hellenbrecht (Infozentrum Projekt 2) , am: 02.08.2006, letzte Änderung: 14.11.2007
Zentrale Molekulargenetik und minimale Resterkrankung
Die Erhebung, Übermittlung und Verfügbarkeit der molekulargenetischen Befunde und die Überprüfung ihrer prognostischen Bedeutung bei Leukämien und myelodysplastischen Syndromen soll vereinheitlicht und qualitativ verbessert werden. Hierzu ist die Einrichtung einer Expertengruppe für zentrale molekulargenetische Diagnostik und quantitative MRD-Bestimmung aus Forschern, die in den einzelnen Studiengruppen mit MRD-Untersuchungen und molekulargenetischen Untersuchungen befaßt sind, vorgesehen. Diese Expertengruppe soll in enger Kooperation mit den Netzwerken für konventionelle diagnostische Methoden (Morphologie, Zytogenetik, Immunologie) folgende übergeordnete Aufgaben übernehmen:
Zentrale Komponenten des Zusammenschlusses der Molekulargenetik/MRD-Gruppe sind: Gemeinsame Entwicklung und Einsatz standardisierter Analysemethoden sowie deren Qualitätskontrolle, einheitliche Befunderfassung und -Übermittlung, Dokumentation in kompatiblen Datenbanken und Anwendung moderner Kommunikationstechniken und gegenseitige Hilfestellung bei der Diskussion und Lösung schwieriger Fälle. Zusätzlich wird die Sachkenntnis der Expertengruppe auch für Fragen außerhalb der Studien zur Verfügung stehen und somit der medizinischen Gesellschaft allgemein verfügbar gemacht.