Informationen für Patienten und Angehörige

Auf diesen Seiten finden Betroffene, ihre Angehörigen und Interessierte einen Überblick über die verschiedenen Formen der Leukämie, ihrer Diagnostik und den Behandlungsmöglichkeiten. Darüber hinaus haben wir eine Reihe wichtiger Ansprechpartner und viele weitere nützliche Informationen für Sie zusammengestellt. Alle Beiträge wurden von Experten des Kompetenznetzes Leukämien erstellt und sind frei von Werbung.

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ÜBERSICHT

  1. Ansprechpartner und Beratung
    Leukämiepatienten müssen sich häufig in kurzer Zeit mit der ernsten Diagnose auseinandersetzen, Entscheidungen über die Behandlung fällen und auch private Angelegenheiten regeln. Das stellt eine große Belastung für die Betroffenen und ihre Angehörigen dar. Die behandelnden Ärzte, das Pflegepersonal, psychosoziale Beratungsstellen, Klinikpsychologen oder Selbsthilfegruppen können dabei Unterstützung geben. Auf diesen Seiten finden Sie wichtige Ansprechpartner, Experten im Kompetenznetz, Links zu Organisationen und Selbsthilfegruppen und Kontakt für eine persönliche Beratung.
  2. Wie finde ich die richtige Klinik?
    Leukämien sind seltene und schwere Erkrankungen. Daher sollte die Behandlung nach Möglichkeit in einer spezialisierten Klinik durchgeführt werden, die über sehr viel Erfahrung in der Therapie dieser Erkrankungen verfügt.
  3. Das Krankheitsbild Leukämie
    Die Bezeichnung „Leukämie“ stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern „leukós“, weiß, und „haïma“, Blut, zusammen. Die Leukämie, umgangssprachlich oft als Blutkrebs bezeichnet, ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe von Erkrankungen des blutbildenden Systems, die eines gemeinsam haben: Es handelt sich um ein unkontrolliertes Zellwachstum unreifer Blutkörperchen.
  4. Diagnoseverfahren
    Besteht der Verdacht auf Leukämie, werden Untersuchungen durchgeführt, die notwendig sind, um die Diagnose zu sichern. Im Folgenden werden eine Reihe der gängigsten Untersuchungsverfahren vorgestellt.
  5. Behandlungsmethoden
    Hier finden Sie Informationen zu Chemo- und Strahlentherapie, zur Stammzelltransplantation, klinischen Studien und alternativen Heilmethoden.
  6. Was kann ich selber tun?
    Patienten können aktiv zu ihrer Behandlung beitragen und dadurch den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen. A und O ist dabei, den Anweisungen des Arztes zu folgen und bestimmte Regeln einzuhalten. Bei chronischen Erkrankungen spielt die Therapietreue (Adhärenz) eine entscheidende Rolle.
  7. Leben nach Leukämie
    Eine Chemo- oder Strahlentherapie rettet Leben, denn die meisten Leukämiepatienten hätten ohne sie kaum Überlebenschancen. Leider gibt es in der Medizin kaum Wirkungen ohne Nebenwirkungen, und so können durch Medikamente bei einem geringen Teil der Patienten auch noch nach Jahrzehnten Spätfolgen verursacht werden. Durch intensive Forschung ist es gelungen, viele Nebenwirkungen zu minimieren und so die Lebensqualität der Patienten langfristig zu verbessern. Zu den heute bekannten möglichen Spätfolgen gehören die Entwicklung eines Zweitkrebs oder einer Herzmuskelschwäche und die Schädigung der Fruchtbarkeit.
  8. Knochenmark- oder Stammzellspende
    In der Regel werden Leukämien zunächst mit einer Chemotherapie behandelt, um die Leukämiezellen mit Hilfe von Medikamenten zu zerstören. Bei einigen Patienten reicht diese Behandlung jedoch nicht aus, und eine Stammzelltransplantation stellt dann häufig die einzig Überlebenschance dar.
  9. Weitere Informationen
  10. Termine

Erstellt von: Hehn (Informationszentrum) am 25.07.2014, letzte Änderung: 21.08.2015