Kompetenz bei akuten und chronischen Leukämien

Das Kompetenznetz Akute und chronische Leukämien wurde 1999 mit Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gegründet. Ziel ist der Aufbau eines weltweit führenden kooperativen Leukämie-Netzwerks für die Verbesserung der bevölkerungsbezogenen Versorgung und der gesundheitsbezogenen Forschung bei akuten und chronischen Leukämien. mehr »

Fachkreise

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Studien

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Patienten

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Das Angebot des Kompetenznetzes richtet sich nicht nur an Ärzte und Wissenschaftler, sondern auch an die allgemeine Öffentlichkeit, an Patienten und deren Angehörige sowie an Studien- und Pflegepersonal.

Aktuelles

Die neue EU-Verordnung (EU Nr. 536/2014) ist im Juni 2014 in Kraft getreten. Sie ersetzt damit die bislang geltende Richtline 2001/20/EG zu klinischen Studien in der Europäischen Union und soll regulatorische Prozesse bei der Durchführung klinischer Studien vereinheitlichen. Vorrausetzung für die Umsetzung der EU-Verordnung ist die Funktionalität eines EU-Portals und EU-Datenbank, in denen sämtliche Informationen zu klinischen Studien zusammenkommen sollen. Wir haben für Sie die wichtigen Neuerungen, Fristen und Konsequenzen für die akademische Forschung zusammengestellt. weiter »
Vom 24. bis 27. Februar findet der Deutscher Krebskongress 2016 in Berlin statt. Informationen zum Kongress sowie einen praktischen Flyer mit allen Sitzungen, Best-of-Abstracts Vorträgen sowie Posterpräsentationen zum Thema "Leukämien & Lymphome" finden Sie im Kalender. weiter »
Die Ganzkörperbestrahlung stellt für Patienten mit akuter lymphatischer Leukämie (ALL) die Standardkonditionierung vor allogener Stammzelltransplantation dar. Kröger et al. haben nun Studiendaten zu einem Chemotherapie-basierten Konditionierungsregime veröffentlicht. In der multizentrischen Studie der Deutschen Kooperativen Transplantationsgruppe und der GMALL wurden jüngere ALL-Patienten mit Treosulfan, Etoposid und Cyclophosphamid behandelt. Die Ergebnisse wurden im Dezember in 'Bone Marrow Transplantation' publiziert. weiter »
In der randomisierten, Plazebo-kontrollierten Studie SORAML der Studienallianz Leukämie konnte erstmals die anti-leukämische Wirksamkeit des Tyrosinkinaseinhibitors Sorafenib bei jüngeren Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) nachgewiesen werden. Nachdem die Ergebnisse der Arbeit bereits bei der 56. Jahrestagung der Amerikanischen Fachgesellschaft für Hämatologie (ASH) in der Plenumssitzung präsentiert wurden, sind die Daten nun kürzlich in Lancet Oncology veröffentlich worden. weiter »
Im Rahmen der ENEST1st Studie wurde die Telomerlänge von 96 Patienten mit chronischer myeloischer Leukämie in chronischer Phase zum Zeitpunkt der Diagnosestellung untersucht. Dabei konnten Wenn et al. eine Gruppe von Patienten ohne ausgeprägte Telomerverkürzung identifizieren, die sich durch ein signifikant besseres Therapieansprechen nach 12 Monaten von der restlichen Kohorte unterschieden. weiter »
Bei etwa einem Fünftel der Patienten mit myelodysplastischen Syndromen (MDS) schreitet die Erkrankung zu einer akuten myeloischen Leukämie fort. Meggendorfer et al. konnten nun molekular- und zytogenetische Aberrationen identifizieren, die den Progress der Erkrankung begleiten und daher mutmaßlich am Voranschreiten der Erkrankung beteiligt sind. Die Daten wurden im Dezember in Haematologica veröffentlicht. weiter »

Erstellt von: Hehn (Informationszentrum) am 15.07.2014, letzte Änderung: 07.01.2016