
Erstellt von: Infozentrum (Projekt 2) , am: 01.08.2006, letzte Änderung: 12.02.2008
Ziel des Kompetenznetzwerks "Akute und chronische Leukämien" ist der Aufbau eines weltweit führenden kooperativen Leukämie-Netzwerks für die Verbesserung der bevölkerungsbezogenen Versorgung und der gesundheitsbezogenen Forschung bei akuten und chronischen Leukämien.
Das Netzwerk wurde im Jahr 1999 gegründet und umfaßt alle größeren Studiengruppen in Deutschland, die sich zur Zeit mit Leukämien (CML, AML, ALL, MDS, bcr-abl-negative CMPE) in der Forschung und in der Verbesserung der Versorgung befassen. Diese Arbeitsgruppen bilden mit ihren Kommunikationsstrukturen, ihrer interdisziplinären Zusammenarbeit und ihrem flächendeckenden Ansatz aus mehreren hundert Teilnehmern in Universitätskliniken, Krankenhäusern und niedergelassener Praxis bereits Teilnetzwerke, deren weiterer Ausbau lohnenswert ist. Eng vernetzt mit den Studiengruppen sind die Expertengruppen für Zentrale Diagnostik, für Therapieforschung (Supportivtherapie, Immuntherapie/Stammzelltransplantation, molekulare Therapie), der Grundlagenforschung (Signaltransduktion) sowie der Querschnittsbereich Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie und Studieninfrastruktur.
Durch Begründung des Netzwerks werden Strukturen geschaffen, deren medizinischer und wissenschaftlicher Wert deutlich mehr beträgt als die Summe der einzelnen Studien- und Expertengruppen.
Das Angebot des Kompetenznetzes richtet sich sowohl an Ärzte und Wissenschaftler, als auch an Patienten, deren Angehörige sowie Studien- und Pflegepersonal
Seit 2004 wird von den Projektleitern des Kompetenznetzes ein Leukämie-Netzwerk auf europäischer Ebene betrieben: www.leukemia-net.org. Dieses Projekt wird im 6. Rahmenprogramm der Europäischen Union gefördert