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Erstellt von: Schäfer , letzte Änderung: 19.05.2010
Richard Schabath, Richard Ratei und Wolf-Dieter Ludwig (Robert-Rössle-Klinik im HELIOS Klinikum, Klinik für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie, Berlin-Buch) aus dem Jubiläumsrundbrief, Oktober 2009
Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung in der Immunphänotypisierung
Qualitätskontrolle
(289KB)
aus dem Inhalt:
Die Immunphänotypisierung ist im Rahmen der hämatologischen Diagnostik neben der Zytologie und Histologie heute die am häufigsten angewandte Methode. Sie kann jedoch durch zahlreiche Faktoren, die häufig unterschätzt werden und so potentiell zu falschen Messungen und auch zu Fehlinterpretationen führen können, beeinflusst werden. Schon die unterschiedliche Gewinnung und Aufarbeitung des Untersuchungsmaterials in der präanalytischen Phase beeinflusst die Messergebnisse. Weitere potentielle Störquellen während des Analyseprozesses liegen in der Qualität der optischen Bank (Laser und Detektoren des Durchflusszytometers), im Alter der verwendeten Antikörperkonjugate oder in der angewandten Auswertungs- („Gating“)-Strategie. Schließlich hängt die Ergebnisinterpretation und endgültige Diagnosestellung von der jeweiligen Erfahrung des Arztes ab, der den Befund erstellt. Um diese Störfaktoren möglichst zu minimieren, ist die Einführung und Anwendung einheitlicher Standard Operating Procedures (SOP) unabdingbar. Innerhalb unseres Projektes wurden hierzu entsprechende SOPs erstellt, die für die wesentlichen Arbeitsschritte – beginnend bei der Probengewinnung über die Messung bis hin zur Auswertung und Befundinterpretation – ein standardisiertes Vorgehen vorschlagen. ...
Printing Date: 17.05.2012 © 2006-8 ELIC European Leukemia Information Center